Mein Youtube-Kanal hat jetzt einen Trailer. 🙂 Natürlich weiß ich nicht, ob meine Texte dem darin gesetzten Anspruch genügen, aber Leben ist immer work in progress – die Hauptsache ist, wir bleiben dran und vom Guten überzeugt!
Klimawandel, Insektenschwund, zunehmende Verleugnung von Kategorien wie Anstand, Feindesliebe und Fairness – das alles hängt zusammen. Dass in Brasilien und anderswo der Regenwald brennt, dass Bangladesch und andere ärmere Länder auf Meeresspiegelniveau zu versinken drohen, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft und Hautfarbe nicht als Nächste anerkannt werden: Ausdrucksformen ein und derselben unguten Entwicklung. Aber wenn wir diese Zusammenhänge erkennen, können wir die Situation zum Besseren wandeln.
Für mich ist die Formel ganz einfach: Überprüfbare Fakten anzuerkennen, die eigene Menschlichkeit mit ihren Aspekten wie Liebe, Geist und Phantasie hinzuzufügen, um das Bild vollständiger zu gestalten, das ermöglicht es uns, den je eigenen Weg zu finden, um fair – für religiöse Menschen: (hoffentlich) gottgefällig – zu leben. Das mag manchmal anstrengend sein, aber letztlich ist es nicht schwer. Und motivieren können wir uns dazu gegenseitig.
Die hiermit vorliegende Einleitung zur neuen Playlist „More than money“ kann vielleicht ein Baustein dafür sein.
Habe heute meinen offiziellen Startschuss fürs vorweihnachtliche Musizieren gesetzt: Heute mal Klavier und Gitarre. Da ich leider selten die Muße für meine Instrumente habe, gilt in etwa folgendes Motto:
Alle Jahre wieder /
um die Weihnachtszeit /
schneid ich kurz die Nägel, /
tun mir die Finger leid…
😉
Das Dilemma des sagenhaften Königs von Camelot, das die Kurzgeschichte „Artus‘ Entscheidung“ aufgreift, hat mich seit vielen Jahren fasziniert. Als 2019 die Kapitänin der Sea Watch 3 von einer Reihe von Zeitgenossen zur Gesetzesbrecherin erklärt wurde, weil sie es gewagt hatte, die Quintessenz jeden Gesetzes – Nächstenliebe, Gnade, Menschlichkeit – zur Maxime ihres Handelns zu erklären, war die Zeit reif, es zu Papier zu bringen.
Gesetze müssen unbedingt eingehalten werden, das ist eine Frage der Gerechtigkeit – aber was geschieht, wenn der einzig mögliche Weg zum Guten nicht im Wortlaut, sondern im Willen des Gesetzgebers zu finden ist, Gerechtigkeit walten zu lassen? Artus muss sich entscheiden…
Schleichkatzen, dünkte mich jüngst, die schleichen durchs Gelände, und wenn das umfangreicher ist, die Speichen dran sind am Gerüst, wenn die Wände bleichend weichen vor dem Moschus, den sie laichen, sind diese Tiere faszinierend. Doch eins find ich noch mehr berührend:
Katzen können nicht nur schleichen – manche können sogar schnaichen.
Verlernt der Mensch, das Mondrund zu betrachten, das ihn gelehrt die Zeit, den Geist, die Kunst und auch das Leben, und muss er fremder Habgier Logik stets beachten, anstatt das Haupt in Liebe zu erheben,
so wird er nicht vergessen Pflug und Schippe – doch seine Wurzeln, und die seiner Sippe.